Archive for January 17, 2012
Galette des Rois
Der Galette des Rois ist ein Kuchen, der im noerdlichen Teil Frankreichs traditionell zu Epiphanias (dem 1. Sonntag nach Dreikoenig) gegessen wird. Er besteht aus Blaetterteig, der mit einer Mandel-Ei-Sahne-Masse (Frangipane) gefuellt wird.
In der Mandelmasse ist eine dicke Bohne versteckt – derjenige, der sie findet, ist Koenig (oder Koenigin) fuer den Tag, und darf die Krone tragen (die praktischerweise gleich vom Baecker mitgeliefert wird).
Obwohl der Galette des Rois recht einfach zu backen ist, haben wir unseren dieses Jahr vom Baecker. Unser Baecker hatte aber keine dicken Bohnen in seinen Galettes versteckt, sondern viel nettere kleine Dinge – ich habe dieses niedliche Tierchen darin gefunden:
Eine Schildkroete. Eine Maus waere ja noch passender gewesen, aber Schildkroeten mag ich auch sehr sehr gerne.
Die verstrickte Dienstagsfrage 3/2012
Heute fragt das neugierige Wollschaf:
In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den “Vorwand” der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Ganz klare Antwort: NEIN. Ich bin schon am Versuch, an einem KAL (dem hier) teilzunehmen gescheitert, weil erst nicht genug Wolle da war, dann endlich neue Wolle kam, und dann staendig irgendetwas anderes zu strickendes dazwischen kam. Und beim Adventskalenderschal vom Wollkistchen haben ich am 2. Abend geribbelt, und dann damit aufgehoert. Nicht, weil das Muster oder die Wolle nicht schoen gewesen waeren, sondern einfach, weil ich abends nur limitierte Strickzeit habe, die dann nur fuer den Schal ausgereicht haette, aber nicht fuer anderes, was ich auch stricken wollte.
Ich mach einfach so weiter wie bisher – stricke, was so gerade “anfaellt”, d.h. worauf ich Lust habe, was ich gerade als Geschenk brauche, oder was mein Toechterchen gestrickt haben moechte. Allerdings habe ich mir Anfang des Jahres eine Liste gemacht, was ich so alles stricken sollte/muesste/taete – mal sehen, was ich davon in die Tat umsetze.Ich schreibe auch das erste Mal in meinem Leben mit, was ich gerade stricke, und wie viel Wolle ich dabei verbrauche. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte – das Jahr ist ja noch recht jung.


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