Archive for January 22, 2012
Ein neuer Versuch
Ich bin ja bekennende Kleinteilstrickerin – der letzte Versuch, was grosses zu stricken, endete in diesem Zustand:
Vorgestern habe ich mir ein Herz gefasst, die Wolle (Schachenmary Punto) wieder rausgekramt (es liegen ja noch genug Knaeuel rum) und einen neuen Versuch gestartet. Allerdings nicht mehr diesen Pullover (wer braucht schon ein Zelt), sondern mit einer Strickjacke aus dem Fischerwolle Katalog (diese hier). Gut 10 cm habe ich schon geschafft, aber mir graut schon vor den naechsten 34cm einfach gerade aus in glatt rechts
Da es aber ein Geburtstagsgeschenk werden soll, muss ich mich dranhalten. Die Wolle verstricke ich uebrigens nicht mit der empfohlenen Nadelstaerke von 3,5 – 4,5, sondern mit 3 – alles andere wird zu labbrig. Heisst zwar, dass ich irgendwann eventuell ein bisschen rechnen muss, aber DAS kann ich schon.
Mir ist uebrigens vor kurzem der Norwegerpulli in die Haende gefallen, den ich zu Abizeiten gestrickt habe. Mit Nadelstaerke 3,5 gestrickt. mehrfarbiges Muster – wo habe ich damals die Geduld und Ausdauer dafuer hergenommen?
Unerschoepfliche Energiequelle?
Habe ich zwar schon vor einiger Zeit gefunden, aber trotzdem sehr interessant (und witzig)
http://www.guardian.co.uk/science/grrlscientist/2012/jan/07/1?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+ResearchBloggingAllEnglish+%28Research+Blogging+-+English+-+All+Topics%29
Wer also einen Hamster zu Hause hat, sollte mal anfangen zu basteln. Aber bitte nicht das Laufrad unter Strom setzen!
Resteverwertung
Wir habe ja fuer Weihnachten fleissig gebacken – und wie das halt manchmal so ist, ist bis Dreikoenig nicht alles aufgegessen. Also muessen die Reste irgendwie weiterverarbeitet werden.
Aus diesem
wird z.B. dies:
Ein Lebkuchen-Kuchen! Einfach lecker. Der Kuchen ist von Natur aus schon saftig, aber ich habe ihn gleich nach dem Backen quer durchgeschnitten und mit Pfirsichmarmelade gefuellt. Natuerlich sollte man erst die Deko abfuttern, bevor man den Lebkuchen verarbeitet.
Eine Hose fuer’s (Puppen)baby
Meine Schwiegermutter hat meiner Tochter einen wunderhuebschen Puppenpulli gestrickt, passend zu einem Pulli fuer meine Tochter. Da es in letzter Zeit relativ kalt war, und das Lieblings”baby” meiner Tochter keine passende Hose besass, musste eben schnell eine gestrickt werden. In blau.
Gestrickt habe ich die Hose aus einem Uralt-Garn, das sich in meinem Stash befand. Dralon Ombre von Junghans, 100% Polyacryl. Von der MaPro (10 cm = 30M), und zu benutzender Nadelstaerke (2,5) entspricht es etwa Sockengarn.
Die Hose passt einer 30 cm grossen Puppe, und wird von unten aus in Runden gestrickt.
1. Bein:
28 M anschlagen, zur Runde schliessen
6 R kraus re stricken, danach glatt re weiter stricken.
Gleichzeitig 8x in jeder 6. Reihe je 2 M zunehmen, die 1. Zunahme immer nach der 2. M nach Rundenanfang, die 2. Zunahme vor der vorletzten M vor Rundenende. So befinden sich die Zunahmen an der Innenseite des Hosenbeins. Am Ende der Zunahmen hat man 44 M. Nach insgesamt 48 R den Zwickel arbeiten. Dafuer am Rundenanfang und -ende 1x 2 M und dann in jeder 2. Reihe 2×1 M abketten. Die verbleibenden 36 M stilllegen.
2. Bein:
Wie das 1. Bein stricken, aber die M am Ende nicht stilllegen, sondern mit dem 2. Bein zur Runde schliessen (insgesamt 72 M). Die abgeketteten M bilden den Zwickel.
Dann 4 – 7 cm gl re in Runden stricken, je nach dem, wie lange man den Bund gerne haben moechte. Wenn die gewuenschte Laenge erreicht ist, gleichmaessig verteilt 8 M abnehmen und dann 8 Reihen Buendchenmuster (2re, 2li im Wechsel) stricken.
M abketten, Faeden verstecken und Zwickel schliessen.
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