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suess-saure Sosse
Nein, keine chinesische suess-saure Sosse, sondern eine schlesische. Das Rezept stammt auch wieder aus der Familie meines Mannes, und es wird immer wieder gerne gekocht (und gegessen!)
Man braucht;
50g fetten Speck/Bauchspeck, fein gewuerfelt
1 grosse Zwiebel, fein gewuerfelt
1 Essloeffel Zucker
1 Tasse heisses Wasser
Saft von 1 Zitrone
1/2 Teeloeffel Salz
2 Essloeffel Zucker
1 gehaeufter Teeloeffel Speisestaerke
Speck in einen kleinen Topf geben und auslassen. Dann einen Essloeffel Zucker dazugeben, und Zucker unter staendigem Ruehren (mit einem Holzloeffel) duenn und braun werden lassen. Sobald der Zucker braun ist, die Zwiebelwuerfel dazugeben, und unter staendigem Ruehren ebenfalls braun werden lassen.
Vom Herd nehmen, und eine Tasse heisses Wasser unterruehren (Vorsicht – es kann spritzen!). Dann wieder auf’s Feuer stellen, und mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
Die Speisestaerke mit etwas kaltem Wasser anruehren, und die Sosse damit andicken. Nochmals abschmecken (mit Zucker und Zitronensaft).
Dazu gibt es hartgekochte Eier und Kartoffelbrei.
Mignontorte
Auf Wunsch meines Mannes habe ich ihm heute (nachtraeglich zum Geburtstag) eine Mignon-Torte gebacken. Das Rezept ist ebenfalls ein altes Familienrezept aus der Familie meines Mannes. Die Torte besteht aus 4 Knetteigboeden, die mit einer Zitronen-Wein-Buttercreme gefuellt werden.
Knetteig
250g Mehl
125g Butter
65g Butter
1 Ei
1 Teeloeffel Backpulver
Aus den Zutaten einen Knetteig herstellen und etwas ruhen lassen. Dann in 4 Teile teilen und duenn auswellen. Die Boeden ca 10 Minuten bei 180 Grad backen, bis sie goldgelb sind. Vorsicht beim herausnehmen – die Boeden brechen leicht. Mindestens einer bricht mir immer….
Die Boeden abkuehlen lassen, in der Zwischenzeit die Fuellung herstellen.
Fuellung:
4 Eigelb
125g Zucker
1 Paeckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
Saft von 2 Zitronen
1/8 l (125ml) Weisswein*
30g Speisestaerke
Alle Zutaten in einen Topf geben, und gut verruehren. Auf der Herdplatte unter staendigem Ruehren erhitzen, bis die Masse dick wird. Vom Herd nehmen und erkalten lassen.
Waehrend die Zitronencreme kalt wird, 125g Butter mit 50g Puderzucker cremig schlagen. Loeffelweise unter die Zitronencreme heben (Achtung – wenn die Zitronencreme noch zu heiss ist, gerinnt das ganze), und ruehren, bis eine homogene Masse entsteht.
Die Boeden mit der Zitronen-Buttercreme fuellen und den obersten Boden mit einem Guss aus Zitronensaft und Puderzucker bestreichen.
*fuer eine hessische Variante den Weisswein durch Apfelwein ersetzen, wenn Kinder die Torte mitessen sollen, Apfelsaft verwenden (diese Variante gab es zu Kinderzeiten meines Mannes)
Schichttorte
Traditionell gibt es bei uns eine Schichttorte zu Ostern. Das Rezept stammt aus der Familie meines Mannes, und dort gab es sie zu Ostern (reich verziert mit Schokohasen und Eiern*) und zum Geburtstag meines Schwiegervaters Anfang Mai.
Ueberliefert sind, wie in so vielen Rezepten, nur die Zutatenliste fuer den Teig und die Cremefuellungen. Wie alle Zutaten zusammengefuegt werden, mussten wir uns ausprobieren. Dem Urteil meines Schwiegervaters nach haben wir es aber jetzt hinbekommen.
Ruehrteig:
200g Butter
200g Zucker
5 Eier
250g Mehl
1 Paeckchen Vanillezucker
2 Teeloeffel Backpulver
Butter cremig ruehren, dann Zucker und Vanillezucker dazugeben, und solange weiterruehren, bis der Zucker sich aufgeloest hat. Dann die Eier eins nach dem anderen zur Butter-Zuckermischung dazugeben, und weiterruehren. Zum Schluss das Mehl mit Backpulver mischen und loeffelweise zu der Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Es entsteht ein relativ dicker Ruehrteig
Dann vier Boeden herstellen. Dazu ca gute 2 Essloeffel Teig in eine Springform von 24cm Groesse geben, glattstreichen und bei 180 Grad ca 10 – 12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Allen Teig nacheinander verbacken, die fertigen Boeden abkuehlen lassen.
In der Zwischenzeit die Cremefuellungen herstellen.
Zitronencreme
2 gehaeufte Essloeffel Mehl
50g Butter
2 Eigelb
2 Eiweiss
5 Essloeffel Zucker
Saft von 3 Zitronen, mit Wasser auf 1/4l auffuellen
Eiweiss steifschlagen und beiseite stellen.
Butter in einem Topf auf den Herd schmelzen. Mehl dazugeben und glattruehren (man stellt also eine Mehlschwitze her). Von der Herdplatte nehmen und Zitronensaft und Zucker dazu geben und glattruehren. Zum Schluss die Eigelb unterruehren. Jetzt das ganze wieder auf die Herdplatte stellen und unter staendigem Ruehren aufkochen, bis die Masse dick wird. Das staendige Ruehren verhindert, dass die Eigelb ausflocken. Sobald die Masse dick wird, vom Herd nehmen und den Eischnee zuegig unterruehren. Die Masse wird nun hellgelb und locker. Beiseite stellen und etwas abkuehlen lassen.
Nun die Schokocreme herstellen
100g Schokolade (am besten dunkle Schokolade, mindestens 60% Kakaoanteil, sonst wird die Creme zu suess) schmelzen (entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle).
100g Butter und 100g Zucker cremig ruehren – aber nicht zu viel – der Zucker soll sich nicht aufloesen, die Masse soll noch “knirschen”. Schokolade unter die Butter-Zucker-Mischung ruehren.
Nun die Torte zusammensetzen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit der Haelfte der Zitronencreme bestreichen. Dann den naechsten Boden darauflegen, und mit der ganzen Schokocreme bestreichen. Wieder einen Boden darauflegen, und diesen mit dem Rest der Zitronencreme bestreichen, und mit dem letzten Boden abdecken.
Aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur herstellen, und den obersten Boden damit bestreichen. Mit Osterhasen und Eiern verzieren. Wenn es eine Fruehlingstorte werden soll, mit Blueten und Schokokaefern verzieren – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
* laut meinem Mann wurden immer die gleichen Schokohasen (in Goldfolie) als Verzierung benutzt – sie wurden vorsichtig abgenommen und fuer’s naechste Jahr aufbewahrt. Unsere Verzierung darf gegessen werden.
Schupfnudeln
Unsere Rezeptesammlung hat sich mit jedem Land, in dem wir gewohnt haben, deutlich erweitert. Und sie enthaelt “typisch” deutsche Gerichte der Regionen, aus denen wir stammen. “Seine” Kueche ist mitteldeutsch, z.T. schlesisch gepraegt, meine ist doch sehr “sueddeutsch”. So kommen z.B. an die Linsensuppe Spaetzle statt Kartoffeln. Spaetzle kann ich aus dem “ff” fabrizieren, an eine andere schwaebisch-badische Spezialitaet habe ich mich bisher nur einmal getraut, und da ging es gruendlich schief. Vor ein paar Tagen habe ich mich nochmal getraut, einfach weil viel Kartoffeln uebrig waren. Die Schupfnudeln hat meine Oma immer gemacht, und uns immer ein Paeckchen mitgegeben. Bei uns hiessen Schupfnudeln auch Wargelnudeln oder Bubenspitzle.
Eigentlich sind Schupfnudeln ja ganz einfach, aber ihre Zubereitung hat doch auch ihre Tuecken.
500g am Vortag gekochte Kartoffeln (man kann auch frischgekochte nehmen, aber die sollten erstmal richtig abkuehlen)
1 Ei
100 – 150g Mehl
etwas Salz
Die Mengenangaben hier sind pi-mal-Daumen, da es auf die Kartoffelsorte und Eigroesse ankommt, wieviel Mehl dazugegeben werden muss.
Die gekochten Kartoffeln stampfen, oder durch eine Kartoffelpresse druecken. Das Ei dazugeben und vermischen. Dann das Mehl unterkneten. Es sollte ein nicht allzu fester Teig entstehen, der nicht mehr an den Haenden klebt. Wenn der Teig nicht fest genug ist, fallen die Teile auseinander.
Vom Teig ein etwa nussgrosses Stueck abnehmen und zwischen den Haenden rollen (wargeln), um eine Rolle zu formen. Wenn noetig, die Haende etwas bemehlen.
Wenn alle Schupfnudeln geformt sind, in einem grossen Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen, und die Schupfnudeln hineingeben. Herausnehmen, sobald sie sich zur Oberflaeche bewegen, und auf einem Kuechentuch abtrocknen lassen. Wenn sie zu lange im Wasser bleiben, saugen sie das Wasser auf.
Die gekochten Schupfnudeln. Auf dem Bild sieht man auch recht gut, warum sie auch Bubenspitzle genannt werden.
Wenn sie abgetrocknet sind, kann man, wenn man moechte, die Schupfnudeln einfrieren. Oder man bereitet sie gleich zu. Ganz klassisch werden sie in der Pfanne mit etwas Speck angebraten, und mit Kraut serviert. Bei uns zuhause gab es sie immer in Butter angebraten und Salat dazu.
Die Schupfnudeln anbraten. Mit dem Wenden geduldig sein – wenn man zu frueh versucht, sie zu wenden, bricht die Kruste ab. Nach einiger Zeit loesen sie sich selbst vom Pfannenboden.
Wochenende
Am Sonntag nachmittag schlaeft der Rest der Familie – und ich habe endlich wieder Zeit, meinen Blog zu pflegen.
Die letzte Woche war ich fuer ein paar Tage in Berlin zu einem Workshop. Untergebracht war ich im Hotel Honigmond, gelegen zwischen den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg. Mein Zimmer ging zum Hinterhof – und der Ausblick war durchaus interessant:
Ein bisschen Gruen mit Schweinchen
Viel gesehen habe ich von Berlin leider nicht, aber auf dem Weg vom Hotel zum Verantstaltungsort kam ich immer bei Handmade Berlin vorbei. Ein sehr interessantes Wollgeschaeft mit Cafe – sie fuehren recht ungewoehnliche und exklusive Wolle, darunter auch viele japanische Garne. Ein Garn aus Seide und Kaschmir von Jade Sapphire hatte es mir wirklich angetan – es war wunderbar weich, leicht und waermend zugleich. Es gab auch wunderbare andere Kaschmir und Alpakagarne – und ganz viel Seide in allen Farbtoenen. Traumhaft. Gekauft habe ich mir, aus Ruecksicht auf meinen Geldbeutel, allerdings nichts. Ich habe mir allerdings geschworen zu sparen, und bei meinem naechsten Berlin-Besuch wieder reinzuschauen.
Hier im Garten spriesst alles – die Schneegloeckchen sind fast verblueht, aber die Narzissen erfreuen uns gerade mit ihrer Bluetenpracht. Die Mirabellen bluehen auch schon – Zeit also, den Gemuesegarten vorzubereiten. Dank einer neuen Fraese sieht er jetzt so aus
Naechste Woche kann dann der erste Salat, Radieschen und Rukola gesaet werden. Zudem habe ich letztes Wochenende noch Tomaten und Chilies gesaet. Die Tomaten sind fast alle aufgegangen, die Chilies lassen sich noch ein bisschen Zeit. Gestern habe ich dann Zucchini gesaet, und die Kraeuterkaesten vorbereitet. Mein Toechterchen hat, nach einer Anregung, die ich in einer Gartenzeitschrift gesehen habe, ihr eigenes Beet in einem Obstkistchen angelegt. Mit Radieschen, Salat, Kresse und Erbsen.
Und auch an der Strickfront geht es vorwaerts – ich habe einen Pulli fuer mein Toechterchen angestrickt.
Gestrickt wird nach dieser Anleitung von Junghans-Wolle, allerdings nicht mit Cotton Plus, sondern mit Catania und 2 1/2 Nadeln. Entsprechend muss ich wieder ein bisschen rechnen. Mein Mann meinte, die Farben erinnerten ihn irgendwie an Grossbritannien… Wobei ja die franzoesische Flagge (die Tricolore) ebenfalls blau-weiss-rot ist.
Und jetzt zum Abschluss noch ein Rezept. Ich warte ungeduldig auf den neuen Salat, wenn es aber Rohkost geben soll, muss man aber immer noch auf die Wintergemuese zurueckgreifen. Deshalb gab es heute einen Lauchsalat. Dazu braucht man
2 Stangen Lauch, in feine Ringe geschnitten und blanchiert
1 grosse Karotte, geraspelt
1 – 2 Aepfel, in kleine Stuecke geschnitten.
Ein Dressing aus 1 Becher Naturjoghurt, Saft einer Zitrone, 1-2 Essloeffel Raps- oder Sonnenblumenoel, 2 Essloeffel Zucker und etwas Salz herstellen. Ueber den Salat geben, etwas ziehen lassen. Wer mag, gibt noch etwas gewuerfelten Kaese oder Schinken dazu.
Muffins mit Ueberraschung
Am Wochenende gibt es bei uns nachmittags immer Kuchen. Heute war ich allerdings damit etwas spaet dran, und so wurden statt Kuchen Muffins gebacken.
Das Grundrezept stammt aus meinem “Complete South African Cookbook” von Magdaleen van Wyk.
500ml Mehl, 4 Teeloeffel Backpulver und 2 Essloeffel Zucker mischen.
50ml Butter (ca 75g) schmelzen, mit 250ml Milch und einem verschlagenen Ei mischen.
Die Butter-Milch-Mischung zur Mehlmischung geben und gut durchruehren.
Eine Muffinform (fuer 12 Muffins) einfetten, in jede Vertiefung 1 Essloeffel Teig geben. Darauf (und das ist die Ueberraschung) ein Stueck Schokolade geben. Mit je 1 Essloeffel Teig bedecken, und bei 225 Grad 15 – 20 Minuten backen.
Hmm – ein bisschen mehr Schokolade koennte es doch sein
Knuspermuesli
Wir essen morgens immer gerne Muesli, und haben vor einiger Zeit angefangen, Knuspermuesli selbst zu machen. Es ist viel einfacher als man denkt.
500g Haferflocken oder andere Getreideflocken
4 Essloeffel fluessiger Honig
4 Essloeffel Sonnenblumenoel.
Das ganze gut mischen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 120 Grad eine halbe Stunde backen. Abkuehlen lassen, und je nach Vorlieben und Geschmack mit Trockenfruechten, Nuessen, Koernern… mischen.
Nudel-Lauch-Hackfleischauflauf
Am Sonntag hatte ich auf dem Markt viel Lauch gekauft. Der wollte natuerlich verarbeitet werden. Bei Chefkoch bin ich auf mehrere Rezepte gestossen, die Lauch, Hackfleisch und Nudel (als Auflauf) verarbeitet haben. Allerdings fehlten immer ein paar Zutaten, so dass ich mein eigenes Rezept kreiert habe.
500g Nudeln, gekocht
1 Zwiebel
500g Rinderhack
5 Stangen Lauch
1 Becher Saure Sahne
Salz, Pfeffer und evtl. etwas Gemuesebruehe zum Wuerzen
geriebener Kaese (wir haben eine Mischung aus Emmentaler, Cheddar und Parmesan genommen (gab der Kuehlschrank her)
Zwiebel in heissem Oel anroesten, dann Hackfleisch dazu geben und kruemelig braten.
Lauch in Scheiben schneiden, gut waschen und zum Hackfleisch dazugeben, und gar duensten.
Mit Salz, Pfeffer und Gemuesebruehe abschmecken und mit saurer Sahne abschmecken.
In einer Auflaufform immer eine Lage Nudeln, dann Hackfleisch einschichten und etwas Kaese darueberstreuen.
Die letzte Schicht ist Hackfleisch, dann kommt nochmal geriebener Kaese drauf.
Bei 180 Grad ca 20 Minuten ueberbacken, bis der Kaese geschmolzen ist.
Es hat uns allen sehr gut geschmeckt, und es wird dieses Gericht bestimmt haeufiger geben (zumindest, wenn Lauch in Saison ist).
Crepes
Heute ist Chandeleur (Maria Lichtmess (Rituelle Reinigung Marias nach der Geburt), oder Vorstellung Jesu im Tempel). An diesem Tag, der 40 Tage nach Weihnachten stattfindet, werden in Frankreich traditonell Crepes gegessen. Ausserdem zuendet man an diesem Tag ganz viele Kerzen an.
Der Tag hat natuerlich nicht nur christliche Wurzeln – zu roemischen Zeiten wurde an diesem Tag das Lichtfest gefeiert, und die Germanen (sowie Kelten und Gallier) feierten das Nahe Ende des Winters. Entsprechend gibt es auch einige Bauernregel, die sich an diesem Tag orientieren. In meinem Gartenkalender steht: “ist es an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein”. Dem Wetter draussen nach wird es dann wohl auch noch ein Weilchen so bleiben. Ein paar weitere Bauernregeln zu diesem Tag hier. Auch im Franzoesischen gibt es einige Wetterregeln dazu, die aehnliches besagen.
Wir haben dann natuerlich heute abend auch Crepes gemacht. Interessanterweise kommt in den Crepe-Teig Butter, und er ist etwas dickfluessiger als “deutscher” Pfannkuchenteig (bzw. zumindest als das, was ich als Pfannkuchenteig kenne)
150g Mehl
2 Eier
20g Butter
200ml Milch
1 Prise Salz
Alles mit einem Schneebesen gut verschlagen, dann den Teig mindestens 20 Minuten ruhen lassen. In einer Pfanne bei nicht zu hoher Hitze backen. Da ich noch keine Crepepfanne besitze, musste meine gute Gusseisenpfanne herhalten.
Die Crepes werden mit Zucker bestreut, in Achtel gefaltet und dann gegessen. Man kann sich auch noch ein bisschen Armangnac drauf-traeufeln. Wer es lieber kraeftig mag, fuellt die Crepes mit geriebenem Kaese und Schinken.
Kaffeelikoer
Etwas sehr leckeres fuer die kalte Jahreszeit – waermt von innen!
1 Tasse Kaffeebohnen
1 Tasse weisser oder brauner Kandis
in ein 750ml Flasche fuellen.
Mit hochprozentigem Alkohol (kein Weizenkorn, wir haben Wodka genommen, milder Whisky sollte auch geeignet sein) auffuellen, und 3 – 4 Wochen stehen lassen.
Am Anfang schweben die Kaffeebohnen noch oben, sinken aber langsam zu Boden, und der Kandis loest sich langsam auf. Nach ca 3 Wochen mal probieren, nach spaetestens 5-6 Wochen abgiessen, sonst wird das ganze etwas bitter und schmeckt “staubig”.

















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