Die verstrickte Dienstagsfrage 38/2011

September 20, 2011 at 10:33 Leave a comment

Neugierige wie es ist, stellt auch am heutigen Dienstag das Wollschaf wieder seine Frage:

Mich würde interessieren, wie andere ihre “To do”-Liste verwalten. Ich habe für mich den Eindruck, daß ich wie ein Hamster Anleitungen und Anregungen sammle und diese dann wieder vergesse. Irgendwann fällt mir die Anleitung oder ein Bild in die Hände und ich denke: “Ach, das wolltest du ja auch mal machen.” Wie behalten andere Strickerinnen den Überblick? Schreibt man sich alles auf (quasi mit Heft- und Modellnummer oder -name), arbeitet man mit Postits? Ich hab mir auch schon Ordner mit PDF-Dateien angelegt – aber auch die schaue ich ja dann nicht ständig an. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee.

Vielen Dank an Iris für die heutige Frage!

In der Theorie ist das doch ganz einfach:

Man lege sich einen Ordner an, in man alle (ausgedruckten) Strickanleitungen abheftet, die man nachstricken will. Als Deckblatt dient eine Liste, auf der alle Anleitungen aufgelistet sind, und notiert ist, welches Garn und wieviel man davon braucht. Das ganze muss natuerlich mindestens woechentlich aktualisiert werden.

Die StrickerIn mit staendiger Internetverbindung nutzt dafuer natuerlich ravelry – und legt sich eine “queue” mit den zu strickenden Projekten an, und verlinkt auch gleich ihren Stash dazu.

Soweit die Theorie – Irgendwann entstehen so endlos lange Listen, und Wollvorraete mehrerer x-dutzend Kilos, die in den naechsten Jahren nicht verstrickt werden koennen (es sei denn, man heisst Tina und strickt in jeder freien Minute). Ausserdem ist ja noch lange nicht gesagt, dass einem das zu strickende Teil dann immer noch gefaellt, wenn man dann endlich mal dazu kommt.

In der Praxis gestaltet sich das ganze bei mir eher so:

Ich gucke mich immer mal wieder nach Anleitungen um (vor allem auf Ravelry und diversen Strickblogs), was mir gefaellt, wird als pdf auf meinem Rechner abgespeichert. Einfach unsortiert, in einem Order “Strickanleitungen”. Da liegen sie dann drin, und wenn ich mal Zeit habe. gucke ich durch und drucke ein paar aus, die dann in Klarsichthuellen gesteckt, und nach Themen geordnet, abgeheftet werden. Meist gibt es dann eine mentale Notiz “als naechstes oder uebernaechstes stricken”. Dabei bleibt es dann erst mal, da ich eher nach Bedarf stricke. Z.B.: Es ist eine Muetze fuer eine neues Baby faellig. Da war doch eine nette Anleitung? – ah – hier. Wolle – nehmen wir doch einfach die dazu – und fertig. Oder: oh, das ist aber eine huebsches Knaeuel. Was laesst sich denn daraus machen? Ah – ein paar Socken – und das Muster passt doch recht gut. Worauf habe ich jetzt Lust? Eine Muetze haekeln. Nette Anleitung suche, Wolle aus dem Stash kramen, anfangen.

Nur vor Weihnachten (also ab jetzt) wird es etwas geordneter – da gibt es dann eine handgeschriebene Liste auf einem einfachen Blatt Papier, auf das die Ideen fuer Gestricktes geschrieben werden. Die Anleitungen dazu werden einfach ausgedruckt, auf einen Stapel auf die Sofalehne neben den Wollkorb gelegt, und abgearbeitet.

 

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