neues von planet under pressure

March 27, 2012 at 17:51 Leave a comment

Gestern ging es um den Zustand unseres Planeten – darueber, dass es fuenf vor zwoelf ist, brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Es gibt Wissenschaftler, die die Zeit seit der Industrialisierung “Anthropozaen” nennen, weil der die Erde durch menschliche Aktivitaeten so veraendert wurde. Und es geht hier nicht nur um Klimawandel, sondern auch um Landnutzung (durch Landwirtschaft, Staedtebau), Umweltverschmutzung durch Schadstoffe, die Liste ist fast endlos.Wer mehr wissen moechte, schaue hier: The Anthrpocene.

Aber wir sind nicht hier, um den jaemmerlichen Zustand der Oekosysteme (unsere Lebensgrundlage!) unseres Planeten zu beklagen, sondern um gemeinsam nach Loesungen suchen (das war heute das Tagesthema der Konferenz). Und diese Loesungen koennen Wissenschaftler (und damit meine ich nicht nur Naturwissenschaftler, sondern auch Oekonomen, Soziologen, Sozialwissenschaftler, und andere), zwar vorschlagen, aber wenn sie nicht umgesetzt werden, dann bewegen wir uns auf der Trajektorie, auf der wir uns gerade befinden, einfach weiter.

Und nicht nur Regierungen und Industrie muss was tun, sondern unsere Gesellschaft und vor allem unser eigenes Verhalten muss sich aendern. Und auch wenn der einzelne den Eindruck hat, dass er alleine nichts ausrichten kann – viele kleine Schritte in die richtige Richtung bringen sehr viel.

Und wer gleich heute anfangen will, was an seinem Verhalten zu aendern, der kann einiges tun

1) das Auto fuer kurze Strecken stehen lassen, zu Fuss gehen oder das Fahrrad nutzen (tut auch der Gesundheit gut)
2) auf Oekostrom umsteigen
2) bewusster einkaufen und bewusster essen. Dazu zaehlt, lokale, regionale und saisonale Produkte einzukaufen (also bitte keine Erdbeeren im Dezember), auf Fleisch unter der Woche zu verzichten. Wer kann, baut sein eigenes Gemuese an – und vieles laesst sich in Toepfen auf dem Balkon ziehen (Tomaten, Paprika, Salat)
3) gut ueberlegen, ob man wirklich ein neues Handy/Fernseher/das Neueste braucht. Gerade Spielzeug laesst sich wunderbar gebraucht kaufen – ebay sei dank – schont Resourcen und den Geldbeutel
4) Kleider nicht fuer eine Saison kaufen, sondern Sachen kaufen, die laenger halten (und zeitlos sind)
5) Kinderkleider gebraucht kaufen (und dann hat sich die Sache mit potentiellen Schadstoffen in den Textilien auch erledigt)
6) Wenn man neue Haushaltsgeraete kauft, auf Energieeffizienz achten (schont zwar am Anfang den Geldbeutel nicht, aber auf laengere Zeit hin gesehen)

So, und jetzt mache ich mich mal wieder dran, die Welt zu retten😉

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Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2012 Noch ein bisschen weltverbessern…

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